Chen Tao Wu Shu (Chan Shaolim Si Kempo)

Trainingszeiten: montags 18.30 – 20.30 Uhr (kleine Halle) & mittwochs 18.00 – 20.30 Uhr (kleine Halle)

Übungsleiter: Christoph Lemm (Tel. 02181 / 47 95 52)

aus der Türlingpost

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Aus Deutschland nahm die WMAA-Delegation unter der Führung von Präsident Toni Finken-Schaffrath an dem Event teil.

Neben den schon bekannten Referenten wie Raymond Wood, der in Kürze sein 70jähriges Kampfkunstjubiläum feiern kann, Phil Benniston, Jean Pierre Lissek, Joao Botelho, Dave Watkinson und Steve Dunn wurden  auch Giorgos Roubinis, Louis Manuel Ramos Sanches, Alan Foster, Peter Cooney, Charlie Barker, Mario Padilla, Nisar Smiler sowie einige andere freundlich begrüßt.

Von den Teilnehmern der WMAA zeigten Toni Finken-Schaffrath und Jörg Etwein Techniken aus dem Kempo Naadaa und dem Chan Shaolim Si, Frank M. Jost und Dirk Breinig aus dem Schwertkampf,

Auch dieses Mal hatte Stuart Hicken ein interessantes Rahmenprogramm für die Teilnehmer aufgestellt, neben einer Besichtigung seiner gut ausgestatteten Kampfkunstschule mit anschließendem Snack, einer Hafen- und Promenadenbesichtigung gab es auch zwei Karaoke-Veranstaltungen, bei denen Stuart Hicken eindrucksvoll demonstrierte, dass er auch ein hervorragender Sänger ist.

Am Sonntagabend gab es dann das Abschlussessen mit Yorkshire-Pudding, einem Gericht, für das Yorkshire zu Recht berühmt ist. Das bekannteste Gericht England ist sicherlich ‘Fish and Chips’, mit dem wir uns dann übers Wochenende über Wasser hielten. Während des Wochenendes hatten wir ausreichend Gelegenheit, alte, aber auch neue Bekanntschaften zu pflegen, über Kampfkunst fachzusimpeln und auch ein paar alte und neue Geschichten zu erzählen, was bei solchen Veranstaltungen ja auch immer üblich ist.

Leong Toan Vorbereitungs- und Sichtungslehrgang am 13.06.2015
In der Fachschaft Chen Tao Wushu haben sich 2010 die Vereine im WVNRW zusammengefunden, die sich in ihrer Kampfkunst direkt auf den Stilbegründer Sifu Tze Dschero Khan Chen Tao Tze (Gerard Karel Meijers) zurückführen. Das Chen Tao Wushu ist dabei keine homogene, gleichgeschaltete Kampfkunst, sondern sie spiegelt in ihren verschiedenen Ausprägungen die vielen Facetten der Kampfkunst von Sifu Tze mit unterschiedlichen Schwerpunkten und formalen Inhalten wieder. Wenngleich immer ein gemeinsamer Ursprung besteht, wird in den einzelnen Vereinen doch unterschiedlich trainiert; Basis ist dabei aber das gemeinsame Ausbildungs- und Prüfungsprogramms.

Das bedeutet für die Prüfungskommission dann auch, sehr viel intensiver und aufmerksamer über den Tellerrand des eigenen Trainings hinauszuschauen, um dann letztendlich die Prüflinge aus den verschiedenen Vereinen auch sach- und fachgerecht beurteilen zu können.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Fachschaft Chen Tao Wushu einen Vorbereitungslehrgang für die Leong Toan Prüfungen ausgerichtet, um so den Mitglieder der Prüfungskommission und den Prüflingen die Möglichkeit zu geben, sich bereits vor der Prüfung kennenzulernen.

Am Samstag, dem 13.06.2015, trafen sich so 17 Kampfkünstler aus den Mitgliedsvereinen der Fachschaft. Unter kompetenter Anleitung hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, die Prüfungsinhalte, besonders die vielfältigen Partnerübungen und Formen vom 1. Leong Toan bis zum 5. Leong Toan ausgiebig zu trainieren. Abschließend konnten die Teilnehmer den Mitgliedern der Prüfungskommission einzelne ausgewählte stilspezifische Teile des Prüfungsprogramms vorführen. Der Lehrgang wurde sowohl von den Prüflingen als auch von den Prüfern sehr gut angenommen und soll als jährlich wiederkehrendes Ausbildungselement etabliert werden. So vorbereitet konzentrieren sich die Beteiligten jetzt auf die Leong Toan Prüfung am 21.11.2015.

Übungsleiterlizenz-Lehrgang der W.M.A.A. am 15.08.2015
Nachdem die W.M.A.A. im vergangenen Jahr mit der strukturierten Übungsleiterausbildung für die Verbandsmitglieder begonnen hatte, konnte am Samstag, dem 15.08.2015 bereits der zweite Übungsleiterlehrgang in diesem Jahr durchgeführt werden. Die besondere Nachfrage begründet sich auch in der Konzeption des Lehrgangs. Während die meisten Kampfsportverbände für den sogenannten F-Schein einen mehrtägigen Lehrgang anbieten, hatte der Präsident der W.M.A.A., Toni Schaffrath (10. Dan) in Anbetracht der Tatsache, dass die meisten Übungsleiter und -anwärter mehrmals pro Woche trainieren und von daher schon zeitlich sehr eingespannt sind, den Lehrgangsinhalt in strikter Anlehnung an die vom Deutschen Sportbund und vom Landessportbund NRW geforderten Inhalte konzipiert und konnte daher einen gut 6stündigen Lehrgang anbieten. Dies konnte auch deshalb erfolgen, weil alle Gürtelprüfungen in der W.M.A.A. ein hohes Leistungsniveau aufweisen und von daher die erforderlichen technischen Voraussetzungen bei allen Kandidaten erfüllt sind. Die zeitraubende Überprüfung der technischen Grundlagen kann so entfallen, was einen beträchtlichen Zeitgewinn ausmacht.

Es fanden sich dann 20 Übungsleiter und –anwärter im Bundesleistungszentrum der W.M.A.A., der Kampfsportschule DAMO in Mönchengladbach zum Lehrgang ein.

Neben den Grundlagen der Vereins- und Verbandsarbeit sowie den damit verbundenen rechtlichen Anforderungen bildeten Trainingsgestaltung und –ablauf das zentrale Thema des Lehrgangs. Die Referenten Toni Finken-Schaffrath und Jörg Etwein legten großen Wert auf die Besonderheiten der unterschiedlichen Gruppen der Trainingsteilnehmer, so ist das Training für die unterschiedlichen Altersgruppen der Kinder anders zu konzipieren als das Training für Jugendliche, Erwachsene und Ältere. Dabei wurde auch die korrekte Trainingsarbeit mit Hilfsmitteln, z. B. Pratzen, deutlich demonstriert. Toni Finken-Schaffrath und Jörg Etwein machten deutlich, dass nur gut ausgebildete Übungsleiter die Gewähr für ein vernünftiges Training bieten und so auch Trainingsverletzungen minimiert werden können. Da durch die Trainingsarbeit die Menschen sehr positiv in ihrer körperlichen und charakterlichen Entwicklung beeinflusst werden können, sind die Mitgliedsvereine der W.M.A.A. gehalten, ihre Übungsleiter sorgfältig auszuwählen und auszubilden bzw. ausbilden zu lassen. Nach gut 6 Stunden intensiver Schulung konnten die Teilnehmer aus der Hand von Toni Finken-Schaffrath ihre Zertifikate entgegen nehmen. Die Zertifikate sind 2 Jahre gültig. Nur die regelmäßige und nachgewiesene Übungsleitertätigkeit qualifiziert dabei für die Teilnahme an höheren Übungsleiterstufen (C-, B- und A-Schein).

Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass diese Art der Übungsleiterausbildung sehr gut angenommen wurde und für alle eine wertvolle Bereicherung der Kampfkunstausbildung ist.

W.M.A.A. – Lehrgang ‘Modern Arnis’ mit Dieter Knüttel am 27.08.2015
Dem Präsidenten der W.M.A.A., Toni Finken-Schaffrath ist es gelungen, für die Mitglieder der W.M.A.A. einen Lehrgangskomplex im Modern Arnis mit dem Bundestrainer des Deutschen Arnis Verbandes (DAV), Datu Dieter Knüttel (9. Dan – Lakan/Dayang Siyam) als Referenten zu organisieren. Der 1. Lehrgang dieser Reihe fand am Donnerstag, dem 27.08.2015 in der Kampfkunstschule Damo in Mönchengladbach statt. Es erschienen 25 Kampfkünstler um sich diese Möglichkeit, Modern Arnis aus Deutschlands erster Hand kennenzulernen, nicht entgehen zu lassen.
Um es vorweg zu nehmen, es war ein erstklassiger Lehrgang mit einem erstklassigen Referenten und durch die Bank hochmotivierten Teilnehmern. Datu Dieter Knüttel führte die Teilnehmer in die ersten Grundtechniken des Modern Arnis (Schlag-, Block- und Kontertechniken) ein und machte dabei auch sehr anschaulich die Unterschiede in der Technik zu anderen philippinischen Stockkampfsystemen deutlich, die in erster Linie darin liegen, dass dort  der Stock als Schwert-, Messer- oder Machetenersatz dient, während im Modern Arnis der Stock zunächst als Stock verwendet und auch so mit einer anderen, angepassten Schlagtechnik gehandhabt wird. Im Rahmen der Übungen legte Datu Dieter Knüttel dann auch großen Wert auf die korrekte Ausführung dieser Schlagtechniken. Dabei ging es aber nicht nur um die reine Technikausführung, sondern auch um die grundlegenden Situationen und Distanzen in einem auf Realität ausgelegten Training. Dies dann mit einem Kurzstock auszuführen, war doch für einige Teilnehmer eher ungewöhnlich. Abschließend demonstrierte Datu Dieter Knüttel sehr eindrucksvoll einen Ausschnitt aus der Vielfalt der philippinischen Waffen und deren Verwendungsbereiche. Zum Ende des schweißtreibenden Trainings ging Dieter Knüttel auch auf die moralische Verantwortung der Kampfkunstlehrer für die Ausbildung von Menschen in Kampftechniken, speziell mit Waffentechniken ein, auch hier zeigte sich eine Nähe zu den Vorstellungen in der W.M.A.A.. Die beiden Folgelehrgänge im September und November versprechen hochinteressant zu werden.

W.M.A.A. – Lehrgang am 06.09.2015 ‘Im Zeichen der Meister IV’
In diesem Jahr konnte der Großlehrgang der W.M.A.A.-R.O.C. Europa unter der Überschrift “Im Zeichen der Meister” vom Präsidenten Toni Finken-Schaffrath mit Teilnehmern aus Deutschland, den Niederlanden, Polen und Großbritannien bereits in der 4. Auflage ausgerichtet werden. Auch dieses Mal sollte wiederum die große Vielfalt der verschiedenen Kampfkünste und ihrer Repräsentanten unter dem gemeinsamen Dach der W.M.A.A.-R.O.C. gezeigt werden, wozu am Sonntag, dem 06.09.2015 ca. 130 Teilnehmer die Gelegenheit hatten.
Toni Finken-Schaffrath und seine Crew hatten in bewährter Weise einen Querschnitt hochrangiger Referenten ausgewählt und dabei eine gute Mischung aus bekannten und neuen Gesichtern gefunden, so dass für alle interessierten Kampfkünstler etwas dabei war.

Als Referenten standen diesmal neben dem Vorstand W.M.A.A.-R.O.C. mit dem Präsidenten Toni Finken-Schaffrath (10. Dan – Kempô Naadaa), Frank M. Jost (10. Dan – Chan Shaolin Si Kung Fu und Klewang Fechten) und Frank Olislagers (10. Dan – Shaolin Kempô) eine breite Palette von Meistern und Großmeistern zur Auswahl: Wolfgang Kamps (9. Dan – Jiu Jitsu), Dirk Breinig (6. Dan – Chan Shaolin Si Kung Fu), Jörg Etwein (5. Dan – Chan Shaolin Si Kung), Ulrich Pietzke (8. Dan Kempô Ryu Karate), Bundestrainer Detlef Türnau (Muay Thai) und erstmalig auch Soke Heinz Köhnen (10. Dan Tamashii Ryu) und Bundestrainer Datu Dieter Knüttel (9. Dan Modern Arnis). Diese wurden ergänzt um unsere ausländischen Freunde, die Großmeister Stuart Hicken (10. Dan – Shotokan Karate und Jiu Jitsu – GB), Ryszard Pawłowicz (8. Dan – Chan Shaolin Si Kung Fu  und Dju Su – PL), Jack Busing (6. Dan – Hapkido – NL), Henk Gerrits (6. Dan Okinawa Goju Ryu Karate – NL), David Watkins (Stav Martial Arts – GB) und Nisar Smiler (7. Dan Goju Ryu Karate – GB).
Hinzu kamen noch unsere niederländischen Freunde vom Imperator Shaolin Kempô aus Rotterdam mit Frank Lader und Derby Haagsma an der Spitze, um mit uns den Tag zu verbringen. Die Referenten wechselten stündlich, so dass keine Langeweile aufkam und Alle die Gelegenheit bekamen, die Referenten in ihren jeweiligen Spezialgebieten zu erleben.

Zum Abschluss des Lehrgangs bedankte sich Toni Finken-Schaffrath bei den Teilnehmern und Referenten dafür, dass dieses hoch interessante und lehrreiche Event stattfinden und mit dieser großen Teilnehmerzahl ein Erfolg werden konnte; anschließend händigte er die Referentenurkunden aus.
Des Weiteren überreichte Toni Finken-Schaffrath an Frank Lader und Derby Haagsma die Ernennungsurkunden als W.M.A.A. – Repräsentanten in den Niederlanden aus. Damit sind auch die Voraussetzungen für eine aktive Repräsentanz der W.M.A.A. in den Niederlanden gegeben, was durch die regelmäßigen Kontakte schon verfestigt wurde. Wolfgang Kamps (9. Dan Jiu Jitsu) bekam die Ernennungsurkunde zum Chief-Instructor für Jiu Jitsu in der W.M.A.A. ausgehändigt, durch er für alle Belange des Jiu Jitsu in der W.M.A.A. zuständig ist. Schlussendlich war es für Toni Finken-Schaffrath sichtlich eine Freude, seinem Schüler Zenon Poros, die Graduierungsurkunde zum 5. Dan überreichen zu können. Zenon Poros, der die Danprüfung bereits vorab erfolgreich abgelegt hat, ist nicht nur ein hervorragender Kampfkünstler, sondern auch ein verlässlicher, hilfsbereiter und kompetenter Freund sowie ein qualifizierter Kampfkunstlehrer.
Es war einhellige Meinung, dass auch dieser Lehrgang wieder eine wertvolle Bereicherung für alle Teilnehmer und Referenten war, Bekanntes konnte vertieft und verfestigt und Neues kennengelernt werden.

Chen Tao Wushu Lehrgang am 12.09.2015 in Geldern

So fanden sich dann trotz dieser kurzfristigen Verlegungsaktion 24 Kampfsportler verschiedener Fachschaften des Wushuverbandes Nordrhein-Westfalen ein, um sich unter der Leitung von Frank Olislagers mit den Grundtechniken des Tonfa vertraut zu machen. Während das Tonfa in den meisten klassischen Waffentechniken paarweise eingesetzt wird und der Verteidigung gegen Schwert- und Langstockangriff dient, hatte Frank Olislagers Techniken zur Selbstverteidigung mit einem einzelnen Tonfa als Abwehr von mehreren Angreifern und speziell gegen Angriffe mit Stöcken oder Messern als Lehrgangsinhalt ausgewählt. Der oder das Tonfa wird heute überall auf der Welt von den Polizeieinheiten als Waffe (Mehrzweckeinsatzstock) eingesetzt und hat den früher bekannten Polizeistock (-knüppel) nahezu verdrängt. So ging es beim Lehrgang auch um die Abwehr von Stock- und Messerangriffen. Dabei wurden Technikkombinationen gegenüber Einzeltechniken bevorzugt. Der Lehrgang wurde auch in Straßenkleidung abgehalten, womit die Nähe zur tatsächlichen Selbstverteidigung auch deutlicher wurde.

 

W.M.A.A. – Lehrgang ‘Modern Arnis’ mit Dieter Knüttel am 24.09.2015

 

 

 

 Der 2. Lehrgang der W.M.A.A. zur Einführung in das Modern Arnis fand am Donnerstag, dem 24.09.2015 unter der Leitung des Bundestrainers des Deutschen Arnis Verbandes (DAV), Datu Dieter Knüttel, in der Kampfkunstschule Damo in Mönchengladbach statt. Der Präsident der W.M.A.A.,  Toni Finken-Schaffrath hatte 25 Kampfkünstler zu diesem Lehrgang eingeladen, die gerne die die Möglichkeit nutzten, um Modern Arnis aus Deutschlands erster Hand kennenzulernen..

Auch für diesen Lehrgang gilt, er war wirklich erstklassig. Datu Dieter Knüttel fokussierte die Teilnehmer auf eine einzige Entwaffnungstechnik mit dem Einzelstock. Was auf den ersten Blick vielleicht einfach und eintönig wirken könnte, zeigte im Laufe des Lehrgang die Vielfältigen Varianten dieser einzelnen Technik, an der die Teilnehmer sehr einprägsam die Grundprinzipien des Modern Arnis erfahren konnte, Langweile kam zu keiner Zeit auf. Datu Dieter Knüttel zeigte dabei auch sehr deutlich, dass es gerade auch im Waffenkampf auf die unbedingte Präzision in der Technikausführung ankommt. Den meisten Teilnehmern waren Hebeltechniken zwar durchaus bekannt, aber wie diese unter Einwirkung eines Kurzstockes wirken, war auch für “alte Hasen” immer wieder  erstaunlich. Als Bonbon hatte Datu Dieter Knüttel dann die Abwehr eines Angriffes mit und ohne Stock mit Hilfe eines flexiblen Gegenstandes (Jacke oder Gürtel) auf dem Programm. Hier konnten die Teilnehmer feststellen, dass dies tatsächlich möglich ist, wenn man die Grundprinzipien einer Technik kennt.

 

Leong Toan Prüfungen am 21.11.2015
Am Samstag, dem 21.11.2015 fanden die zentralen Schwarzgurtprüfungen der Fachschaft Chen Tao Wushu im Wushuverband NRW in Duisburg-Rheinhausen statt. Zur Prüfung standen insgesamt 7 Kandidaten an:

1.Carsten Spütz (Kwoon Kerken-Geldern e. V.) zum 1. Leong Toan,

2.Dirk Spieße (AKS Rheinhausen e. V.) zum 1. Leong Toan,

3.Jago Döntgen (AKS Rheinhausen e. V.) zum 1. Leong Toan,

4.Joachim Hesekamp (Kwoon Kerken-Geldern e. V.) zum 2. Leong Toan,

5.Werner Huppertz (Kwoon Kerken-Geldern e. V.) zum 3. Leong Toan,

6.Ralf Ewald (Gesundheit und Selbstverteidigung e. V.) zum 4. Leong Toan,

7.Claudia von Lipinski (AKS Rheinhausen e. V.) zum 5. Leong Toan.

Krankheitsbedingt konnte Hans Stresius (10. Leong Toan) nicht an der Prüfung teilnehmen, so dass die Prüfungskommission unter dem Vorsitz von Frank Olislagers (7. Leong Toan), der auch als Leong Toan Beauftragter für den organisatorischen Ablauf der Prüfungen verantwortlich ist, und den Prüfern Margot Olislagers (5. Leong Toan) und Bernhard Hillecke (5. Leong Toan) zusammenkam. Im Vorfeld der Prüfung hatten die Prüflinge bereits auf dem Vorbereitungslehrgang gezeigt, dass sie sich nach den Vorgaben der Ausbildungs- und Prüfungsordnung intensiv auf die Prüfung vorbereiten und darüber hinaus die formalen Voraussetzungen für die jeweils angestrebte Graduierung erfüllen. Es standen diesmal Prüflinge aus den Stilrichtungen Chen Tao Kempô und  Chuan Su Pok Kek Kune an.
Die Prüfung begann mit verschiedenen Qi Gong – Übungen, an die sich jeweils die 7 bis 11 Formen (Kuen, Kata) anschlossen. Der Fokus bei diesem Prüfungsteil lag dabei nicht auf der absoluten Anzahl der Formen, sondern auf der korrekten Abfolge der Techniken mit Präzision, Kraft und Dynamik. Hauptkriterien sind dabei der richtige Stand, die korrekte Atmung und die kraftvolle Technikausführung. Nach diesem kräfte- und konditionsintensiven Prüfungsteil hatten die Prüflinge dann 40 bis 80 Kampf- und Selbstverteidigungsübungen (Kumiten, Dui Da) sowie eine Vielzahl von Befreiungen aus Haltepositionen (Haitatsu) auszuführen. Anders als bei den Formen steht hier nicht die schulmäßig exakte und genaue Abfolge der Techniken im Vordergrund, sondern eine kampfbezogene und realistische Ausführung mit deutlich erkennbarem Kampf- und Verteidigungswillen. Dieser Prüfungsteil ist eine absolute Stresssituation, die die Prüflinge körperlich und mental extrem fordert und eine tatsächliche Kampf- und Verteidigungssituation simuliert.
Nach diesem anspruchsvollen Prüfungsabschnitt erfolgte abschließend die theoretische Prüfung, bei der die Prüflinge unter Beweis zu stellen mussten, dass sie auch über ein grundlegendes Wissen über die asiatischen Kampfkünste verfügen. Hier ging es um die Entstehung und Entwicklung der asiatischen Kampfkünste, speziell des Chen Tao Wushu, die philosophischen Grundlagen der Kampfkünste sowie die Berührungsbereiche zur traditionellen chinesischen Medizin (TCM).
Nach einer kurzen Beratung konnte Frank Olislagers allen Prüflingen das Bestehen der Prüfung mitteilen. Er wies in der zusammenfassenden Würdigung deutlich darauf hin, dass nur andauerndes Training über einen längeren Zeitraum zur Meisterschaft in den Kampfkünsten führt.

Sifu Tze 87 Jahre alt

Sifu Tze mittlerweile 87 Jahre alt, zeigt seine Interpretation „Tanz mit dem Klewang“ im Internet untervimeo.com/133226741 zu sehen

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